Tag 1 (14. April): Anreise und erste Gipfelluft
Die Fahrt von München dauerte knapp zwei Stunden – perfekt für Familien aus Süddeutschland, die eine Osterferienwoche in den Bergen planen. Wir checkten gegen Mittag in unserem Familienstudio in Zell am See ein, und schon beim Blick aus dem Fenster auf den türkisblauen See wussten wir: Das wird gut.
Nach einer schnellen Brotzeit ging es direkt zur Schmittenhöhe. Der Sessellift brachte uns auf 2.000 Meter, wo noch genug Schnee für ein paar letzte Abfahrten lag. Unsere Tochter, sonst eher Ski-Skeptikerin, war begeistert von der Aussicht. Abends kehrten wir im „Steinerwirt" ein – die Käsespätzle waren so gut, dass selbst unser wählerischer Sohn nachbestellte.
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Tag 2 (15. April): Krimmler Wasserfälle und Teenager-Diplomatie
Der zweite Tag startete mit einer Diskussion: Wandern oder chillen? Kompromiss: Die Krimmler Wasserfälle – beeindruckend genug für Instagram, aber keine Ganztagestour. Die 380 Meter hohen Wasserfälle sind Europas höchste und wirklich spektakulär. Der Weg dorthin ist auch für Ungeübte machbar, und die Gischt sorgte für dramatische Fotos. Mittags aßen wir im „Krimmler Tauernhaus" – regionale Küche mit Blick auf die Hohen Tauern. Nachmittags gönnten wir uns die Tauern Spa Therme in Kaprun. Während die Kids die Rutschen testeten, entspannten wir in der Saunalandschaft. Abends waren alle zufrieden – das Geheimnis erfolgreicher Familienurlaube mit Teenagern.
Tag 3 (16. April): Gasteinertal und Grüner Baum
Ausflug ins Gasteinertal, etwa 45 Minuten Fahrt. Bad Gastein ist wie aus einem Wes-Anderson-Film: Belle-Époque-Architektur, steile Straßen, mittendrin der tosende Wasserfall. Wir bummelten durch die Gassen, tranken Kaffee im historischen „Café Gamskar" und fuhren mit der Stubnerkogelbahn zur Hängebrücke auf 2.300 Metern.
Unser Lieblingsfoto: Die Kids auf der Hängebrücke, im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der Hohen Tauern – ein Moment, der selbst die coolsten Teenager zum Staunen brachte.
Abends zurück in Zell am See entdeckten wir den „Grünen Baum" – ein Wirtshaus, das seit 1326 existiert. Die Atmosphäre war urig, das Wild hervorragend, und der Wirt erzählte Geschichten aus 700 Jahren Gastronomie.
Tag 4 (17. April): Großglockner Hochalpenstraße (fast)
Eigentlich wollten wir die berühmte Großglockner Hochalpenstraße fahren – die öffnet aber erst Anfang Mai. Stattdessen wanderten wir im Nationalpark Hohe Tauern zur Schmiedingerklamm. Der Weg führt durch eine enge Schlucht mit Wasserfällen und Hängebrücken – abenteuerlich genug für Teenager, entspannt genug für uns.
Nachmittags Mountainbike-Tour am Zeller See. Die E-Bikes machten auch die Anstiege erträglich, und die 32 Kilometer Rundweg boten ständig neue Ausblicke. Unser Sohn, sonst eher Stubenhocker, war plötzlich nicht mehr zu bremsen.
Packlisten-Tipp: Im April sind Zwiebellook und Regenjacke Pflicht. Morgens 5 Grad, mittags 18 – das Wetter wechselt schnell.
Tag 5 (18. April): Salzburg-Ausflug und Mozart-Kugeln
Ein Kulturtag musste sein. Salzburg liegt nur 90 Kilometer entfernt und ist perfekt für einen Tagesausflug. Wir schlenderten durch die Getreidegasse (ja, es war touristisch, aber charmant), besichtigten Mozarts Geburtshaus und stiegen zur Festung Hohensalzburg hinauf.
Mittags im „Stiftskeller St. Peter" – Österreichs ältestes Restaurant, seit 803 in Betrieb. Die Kinder waren beeindruckt von der Geschichte, wir vom Tafelspitz. Nachmittags kauften wir Original-Mozart-Kugeln bei Fürst (die echten, nicht die Supermarkt-Version) – ein süßes Mitbringsel, das tatsächlich besser schmeckt.
Tag 6–7 (19.–20. April): Entspannung und Abschied
Die letzten beiden Tage ließen wir ruhig angehen: Morgens Joggingrunde am See, nachmittags Tretboot fahren, abends nochmal im „Steinerwirt". Unsere Tochter entdeckte Stand-Up-Paddling für sich, unser Sohn las tatsächlich ein Buch am Seeufer.
Am letzten Abend saßen wir auf der Terrasse unseres Studios, schauten über den See und waren uns einig: Das war eine der harmonischsten Familienreisen seit langem.
Fazit und Buchungstipps
Das Salzburger Land in den Osterferien ist ideal für Familien mit Teenagern: genug Action für die Kinder, genug Kultur und Entspannung für die Eltern. Die Mischung aus Natur, Sport und Kulinarik funktioniert perfekt.
Für Familien aus Nordrhein-Westfalen: Die Osterferien in NRW 2025 liegen oft etwas später – perfekt für milderes Wetter und geöffnete Hochalpenstraße.
Für Berliner Familien: Die Osterferien in Berlin 2025 sind meist früher – nutzt das für Frühlingsski und weniger Trubel.
Praktischer Planungstipp: Markiere deine gewünschte Reisewoche (z.B. 14.–20. April) im Ferienkalender auf unserer Seite. Das Booking.com-Popup zeigt dir dann automatisch verfügbare Familienstudios und Ferienwohnungen in der Region – mit Filtern für Küche, Balkon und kinderfreundliche Ausstattung. So findest du die perfekte Unterkunft für eure Osterferien 2025 oder bereits für die Osterferien 2026, wenn du frühzeitig planst und von günstigeren Preisen profitieren möchtest.
Beste Reisezeit: Mitte April bis Anfang Mai – Frühlingsski noch möglich, Wanderwege meist schneefrei, Ostermärkte in Salzburg.
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